Was sollte man beachten bevor man Taufpate wird?

Taufpate zu sein ist sowohl eine Ehre als auch eine Verpflichtung. Man geht eine lebenslange Verbindung mit dem Kind und der Familie ein. Diese beansprucht Zeit, Liebe, Hingabe und die Fähigkeit spirituellen Rat geben zu können.

Am Anfangt gilt es herauszufinden welche Erwartungen die Eltern an den Taufparten haben. Diese können sich sehr unterscheiden von Familie zu Familie und hängen auch von den Erziehungsmethoden der Eltern ab. Manche erwarten den Besuch der Taufe und Firmung andere bestehen auf eine kontinuierliche spirituelle Orientierungshilfe und Beratung. Manche Eltern wollen, dass der Taufpate die moralische Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst, hierbei sollte man sichergehen die moralischen Werte der Eltern versteht und teilt.

Man sollte sichergehen, dass die Erwartungen und Verpflichtungen klar im Vorfeld geklärt werden, dies erspart ein Durcheinander.

Traditionsgemäß sind Taufpaten dafür Verantwortlich das Kind zu erziehen und aufzunehmen, sollte irgendwas den Eltern zustoßen. Das wird Heute auch noch oft erwartet, daher sollte man sich bewusst machen ob man bereit wäre ein Kind in Obhut zu nehmen und zu erziehen.

Nicht alle Glaubensgruppen erwarten das gleiche von einem Taufpaten. Man sollte sichergehen welcher Konfession die Familie angehört und ob man mit den Vorstellungen des Glaubens einverstanden ist. Einige Glaubensgruppen verlangen, dass der Taufpate angehöriger der Glaubensgemeinschaft ist andere hingegen nicht. Man sollte sich diesbezüglich im Vorfeld informieren.

Taufpate zu sein kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Man sollte sich einen Kalender einrichten oder zumindest die wichtigen Eckdaten wie den Geburtstag des Kindes oder den Tauftermin aufschreiben. Hierbei ist es nicht nur wichtig sich Zeit für das Kind zu nehmen sondern für der ganze Familie. Es wird erwartet, dass man eine innige und tiefsinnige Bindung zu den Eltern aufbaut.

Die Taufe spielt eine zentrale Rolle in der Pate-Kind Beziehung, diese ist oft der Beginn der Patenschaft. Der Pate hat eine wichtige Funktion in der Zeremonie und muss der Familie beistehen sowie die Entscheidung Taufpate zu werden bekräftigen. Neben der Taufe muss man andere religiöse Meilensteine mit Kind feiern und natürlich während diesen anwesend sein. Dazu gehören die Kommunion und die Firmung.

Spiritualität spielt natürlich auch eine wichtige Rolle, man sollte seinen eigenen Glauben festigen und genug Zeit mit dem Lesen der Bibel sowie in der Kirche verbringen. Man sollte ein Teil der religiösen Gemeinschaft sein stehst sein Engagement zeigen.

Es ist wichtig genug Zeit mit dem Patenkind zu verbringen, am besten fängt man schon ab einem frühen Alten an. Man kann anfänglich etwas über Gott reden oder ihnen die Bibel vorlesen. Falls es einem nicht leicht fällt, religiöse Inhalte kindergerecht rüber zu bringen sollte man sich religiöse Bücher für Kinder kaufen oder ausleihen.

Taufpate zu sein ist eine wunderbare Sache und man sollte sich geehrt fühlen diese Aufgabe annehmen zu dürfen. Jedoch bedarf es an Arbeit und Hingabe und man sollte sich im Vorfeld mit seinen eigenen sowie den Vorstellungen der Eltern auseinandersetzen.