Die besten spirituellen und religiösen Bücher für dieses Jahr.

Da sind wird also. Jahr 2017. Und viele von uns werden den ein oder anderen guten Vorsatz gefasst haben. Möglicherweise finden sich darunter auch Dinge wie: Dieses Jahr werde ich mehr lesen! Dieses Jahr werde ich mich mehr mit dem Thema Gott und Co. befassen! Oder aber man liest ohnehin schon viel und sucht nun nur nach einer Quelle, mit guten Tipps rund um die Themen Religion und Spiritualität.

Egal welcher Umstand sie bewegt hat diese Zeilen zu lesen. Hier finden sie die passenden Bücher dazu!

  1. Gespräche mit Gott Band 1-3, Zuhause in Gott Neale Donald Walsch Gleich eine ganze Buchreihe macht den Start unserer Liste aus. Hier findet man im Grunde alles, wozu man die passende Frage haben könnte. Warum bin ich auf dieser Welt? Wer ist Gott? Warum passiert mir das? Jeder Band beschäftigt sich mit einem anderen Überthema. Vom Individuum bis hin zum Universum. Sehr spannend!
  2. Die Welt der Mystik, Timothy Freke und Peter Gandy Der Name ist Programm. In diesem Buch geht es vor allem um Mystiker aller Art. Weniger auf der Religionsebene angesiedelt, ist dieses Buch insbesondere für Leser geeignet, die ihren spirituellen Weg suchen.
  3. Autobiographie eines Yogi, Paramahansa Yogananda, SRF Was ist eigentlich ein Yogi und wie ist er zu einem eben solchen geworden? Paramahansa Yogananda (1893-1952), ein indischer Yogi erzählt aus seinem eigenen Leben und wie er es geschafft hat, über viele Jahre hinweg bis zum tiefsten Punkt seiner Seele zu gelangen. Für Menschen mit meditativem Hintergrund eine echte Empfehlung!
  4. So stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein, Peter Lauster Spiritualität ist nicht zuletzt auch eine Frage des eigenen Selbstbewusstseins. Denn nur wer über eine ordentliche Portion dessen verfügt, mag auch in der Lage sein über sein eigenes Ich hinaus zu blicken.
  5. Der Healing Code, Alex Loyd & Ben Johnson Medizin ist nicht alles? Da könnten Sie recht haben. Dieses Buch ist der Schlüssel zu Bewältigungen aller Art. Wie spaltet man tiefsitzende Traumata auf und kommt gestärkt aus diesen zurück? Eine Frage der inneren Perspektive und den richtigen Techniken. Letzteres zu finden in diesem Werk.
  6. Die Bibel Wie, sie glaubten eine Liste über die besten Religionsbücher beinhaltet nicht die Bibel? Dabei steckt sie voller Gleichnisse die nach wie vor Bestand haben und unter Umständen sind diese heute sogar relevanter denn je. Daher wäre dieses Jahr vielleicht ja gut dafür geeignet, diese einmal zu lesen. Wenn nicht schon längst getan.
  7. Jetzt! Die Kraft der Gegenwart Eckhardt Tolle hat es geschafft. Aufgestiegen zur höchsten Zufriedenheit und dabei doch so herzlich geblieben. Nicht mit dem Finger zeigt er auf jene, die noch immer den falschen Dingen nach jagen, sondern auf liebevolle und einfühlsame Art schreibt er über seine Erfahrungen. Auf einer Ebene, ohne abgehoben zu wirken.
  8. Füttere den weißen Wolf: Weisheitsgeschichten, die glücklich machen Eine Frage nach dem Sinn im Leben. Oder besser gesagt nach dem Weg den ein jeder von uns gehen möchte. Soll es die helle Seite sein die einen umgibt, oder aber eine dunkle in der Hass und Misstrauen überwiegen. Ein jeder hat die Wahl.

 

Was sollte man beachten bevor man Taufpate wird?

Taufpate zu sein ist sowohl eine Ehre als auch eine Verpflichtung. Man geht eine lebenslange Verbindung mit dem Kind und der Familie ein. Diese beansprucht Zeit, Liebe, Hingabe und die Fähigkeit spirituellen Rat geben zu können.

Am Anfangt gilt es herauszufinden welche Erwartungen die Eltern an den Taufparten haben. Diese können sich sehr unterscheiden von Familie zu Familie und hängen auch von den Erziehungsmethoden der Eltern ab. Manche erwarten den Besuch der Taufe und Firmung andere bestehen auf eine kontinuierliche spirituelle Orientierungshilfe und Beratung. Manche Eltern wollen, dass der Taufpate die moralische Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst, hierbei sollte man sichergehen die moralischen Werte der Eltern versteht und teilt.

Man sollte sichergehen, dass die Erwartungen und Verpflichtungen klar im Vorfeld geklärt werden, dies erspart ein Durcheinander.

Traditionsgemäß sind Taufpaten dafür Verantwortlich das Kind zu erziehen und aufzunehmen, sollte irgendwas den Eltern zustoßen. Das wird Heute auch noch oft erwartet, daher sollte man sich bewusst machen ob man bereit wäre ein Kind in Obhut zu nehmen und zu erziehen.

Nicht alle Glaubensgruppen erwarten das gleiche von einem Taufpaten. Man sollte sichergehen welcher Konfession die Familie angehört und ob man mit den Vorstellungen des Glaubens einverstanden ist. Einige Glaubensgruppen verlangen, dass der Taufpate angehöriger der Glaubensgemeinschaft ist andere hingegen nicht. Man sollte sich diesbezüglich im Vorfeld informieren.

Taufpate zu sein kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Man sollte sich einen Kalender einrichten oder zumindest die wichtigen Eckdaten wie den Geburtstag des Kindes oder den Tauftermin aufschreiben. Hierbei ist es nicht nur wichtig sich Zeit für das Kind zu nehmen sondern für der ganze Familie. Es wird erwartet, dass man eine innige und tiefsinnige Bindung zu den Eltern aufbaut.

Die Taufe spielt eine zentrale Rolle in der Pate-Kind Beziehung, diese ist oft der Beginn der Patenschaft. Der Pate hat eine wichtige Funktion in der Zeremonie und muss der Familie beistehen sowie die Entscheidung Taufpate zu werden bekräftigen. Neben der Taufe muss man andere religiöse Meilensteine mit Kind feiern und natürlich während diesen anwesend sein. Dazu gehören die Kommunion und die Firmung.

Spiritualität spielt natürlich auch eine wichtige Rolle, man sollte seinen eigenen Glauben festigen und genug Zeit mit dem Lesen der Bibel sowie in der Kirche verbringen. Man sollte ein Teil der religiösen Gemeinschaft sein stehst sein Engagement zeigen.

Es ist wichtig genug Zeit mit dem Patenkind zu verbringen, am besten fängt man schon ab einem frühen Alten an. Man kann anfänglich etwas über Gott reden oder ihnen die Bibel vorlesen. Falls es einem nicht leicht fällt, religiöse Inhalte kindergerecht rüber zu bringen sollte man sich religiöse Bücher für Kinder kaufen oder ausleihen.

Taufpate zu sein ist eine wunderbare Sache und man sollte sich geehrt fühlen diese Aufgabe annehmen zu dürfen. Jedoch bedarf es an Arbeit und Hingabe und man sollte sich im Vorfeld mit seinen eigenen sowie den Vorstellungen der Eltern auseinandersetzen.

Wie hilft uns der Glaube, über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen?

Ich erhielt letzte Woche einen sehr verstörenden Anruf. Eine gute Freundin erzählte mir in geradezu hysterischem Aufruhr, dass ihr Mann vor ein paar Stunden an einem Herzinfarkt gestorben sei. Ich hörte den immensen inneren Schmerz aus ihrer Stimme heraus.

Ich tat mein Bestes, ihr mein Mitgefühl und Beileid auszusprechen, um ihre innere Qual zumindest ein wenig zu besänftigen. In den letzten Tagen dachte ich viel darüber nach und vor allem ein Satz von meiner Freundin beschäftigte mich sehr:

„Wie kann Gott so etwas zulassen?

Die Trauer, die man bei dem Verlust eines geliebten Menschen verspürt, ist so gewaltig, dass Sie in Worten nicht auszudrücken ist. Man verliert sich in diesen Situationen, man ist sich nicht mehr sicher, ob man in der Realität oder im Traum ist. Alles um einen herum zerfließt in Unwirklichkeit.

Dann kommt die Wut, wie ich sie auch in der Stimme meiner Freundin vernahm. Wie soll man in einer solchen Situation verstehen können, wie Gott so etwas zulassen kann. Gott hätte die Person doch einfach weiterleben lassen können, warum hat er sich den Menschen genommen?

In solchen Fällen der absoluten Trauer und des Schockes ist es nur natürlich, dass man Wut in sich spürt. Und wenn unser Glaube nicht stark genug ist, so kann diese Wut sich selbst gegen Gott richten. Man will den Himmel anschreien und rufen: Warum musstest du das tun? Der Mensch ist in seiner Begrenztheit nicht fähig, die Intentionen und Gedanken Gottes zu verstehen.

Nach dem Zusammenbruch in Trauer, die ruhig einige Zeit andauern kann, wird der Mensch immer mehr in das Verstehen hineingezogen. Dies ist ein natürlicher Prozess. Und da wir Menschen nicht perfekt sind, so kann auch der Glaube an Gott wanken.

Doch wie können wir in solchen Situationen an unserem Glauben festhalten? Wie schaffen wir es, nach vorne zu sehen und uns durch Gottes Hilfe durch die Täler des Lebens heraus zu steigen.

Es ist wichtig, dass wir zunächst die Situation akzeptieren. Der Tod ist eingetreten, und die geliebte Person wird nicht mehr wiederkommen. Dies braucht Zeit, ist aber ein notwendiger Prozess. Denn nachdem wir akzeptiert haben, dass die Situation so ist, wie sie ist, dann können wir uns dem Verstehen widmen. Und dann kommt Einsicht. Sie wird unausweichlich kommen, denn dies ist der einzige Weg, auf dem wir zu unserem Besten Selbst und im Einklang mit unserem Glauben leben können.

Gott unterstellt uns jeden Tag Prüfungen, denn ohne diese zerfällt der Glaube. Und grade die schwierigsten Situationen im Leben eines Menschen sind die wichtigsten Prüfungen. Der Glaube hat nur Kraft, wenn er stark ist, und wenn er aus dem Herzen kommt. Er muss mit Emotionen gefüllt sein, damit Gott uns sieht, und dass wir würdig sind, vom ihm gesehen zu werden. Denn es ist kein einseitiges Versprechen. Der Glaube ist die stärkste Kraft, die uns die Probleme des alltäglichen Lebens überwinden lässt. In Gott haben wir einen ständigen Begleiter und Beschützer, und auch wenn wir ihn manchmal nicht verstehen können, so sollte man sich folgendes immer wieder ins Gedächtnis rufen: Wir können in unserem begrenztem Denken nicht verlangen, dass wir  die Handlungen Gottes begreifen können. Wir können aber Gott um Hilfe bitten, und Einsicht wird kommen.